09.07.2013

VLW: Ergebnisse des „Zukunftsgesprächs“ der Bundesregierung mit den Sozialpartnern schnellstmöglich umsetzen!

 

Der VLW fühlt sich bei den zentralen Themen des Zukunftsgesprächs „Erfolgsmodell duale Ausbildung“ sowie „Durchlässigkeit zwischen den Ausbildungssystemen“ in seinen bildungspolitischen Positionen bestätigt. „In diesem Spitzengespräch wurde der Bildung der ihr zustehende Stellenwert beigemessen!“, freuen sich die beiden Bundesvorsitzenden Dr. Ernst G. John und Dr. Angelika Rehm. „Gerade die berufliche Bildung nimmt eine Schlüsselstellung für eine erfolgreiche Zukunftsbewältigung ein.“ so Ernst G. John weiter.

Im dualen System leisten Berufsschulen gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben unbestritten hervorragende Arbeit, was nicht zuletzt die bedeutende Position Deutschlands in der Weltwirtschaft erklärt.

Insbesondere der Ausweitung der Durchlässigkeit zwischen der dualen Berufsausbildung und dem Hochschulstudium kommt aber nach Ansicht des VLW in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation eine herausragende Bedeutung zu. „Wir fordern seit langem, dass berufsschulisch erworbene Qualifikationen auf die Studienleistungen angerechnet werden, um so eine Verkürzung der Ausbildungszeiten zu erreichen. Hier sind die kaufmännischen Schulen konzeptionell gut aufgestellt.“, erklärt Ernst G. John. „Wir sollten die ersten guten Bespiele genau analysieren und dann die Bedingungen für eine deutschlandweite Umsetzung schaffen“, so Angelika Rehm. Und weiter macht sie aber auch darauf aufmerksam, dass „hier ist  noch viel Überzeugungsarbeit bei den Fachhochschulen und Universitäten zu leisten ist.“

Für den VLW ist klar: Jetzt sind die Kultus- und Wissenschaftsminister sowie die Ak­kreditierungsagenturen gefordert! Bei der Realisierung der Durchlässigkeit zwischen Ausbildungssystemen geht es immer um Qualifikationen und um Lebenszeit, vor allem aber um Qualität. Die kaufmännischen beruflichen Schulen können hier viel bieten.