04.03.2013

Warnstreik an der Beruflichen Schule Wirtschaft und Verwaltung Schwerin war ein voller Erfolg

Am 25.2.2013 wurde ab 8:00 Uhr durch die dbb tarifunion und dem VLW die Schweriner Berufliche Schule Wirtschaft und Verwaltung ganztägig bestreikt.

Der Warnstreik richtete sich gegen die Verweigerungspolitik der öffentlichen Arbeitgeber während der aktuellen Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst. Die zweite Verhandlungsrunde in Potsdam bei der diesjährigen Einkommensrunde zwischen der dbb beamtenbund und tarifunion und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) wurde am 14. Februar 2013 ergebnislos unterbrochen. Der dbb war mit der Erwartung in die Gespräche gegangen, durch den Verhandlungsführer der Länder, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn, endlich ein tragfähiges Angebot vorgelegt zu bekommen. Diese Erwartung wurde enttäuscht.

Die Schweriner Aktion war Teil einer bundesdeutschen Arbeitskampfmaßnahme der dbb tarifunion. Ziel war es, den Arbeitgebern mit gezielten Nadelstichen zu demonstrieren, dass die Leidensfähigkeit der öffentlichen Beschäftigten erschöpft ist.

In diesem Sinne kann die Schweriner Aktion als voller Erfolg gewertet werden. Der geregelte Schulbetrieb wurde gänzlich lahmgelegt. Nahezu geschlossen war das Kollegium der Schule dem Streikaufruf von dbb tarifunion und VLW gefolgt.

Auch in den anderen beruflichen Schulen aller vier Schulämter beteiligten sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen an den dezentralen Kundgebungen.

Die Streikaktionen werden am 6.3. in Schwerin fortgesetzt, wo die zentrale Veranstaltung für Mecklenburg-Vorpommern stattfinden wird. Und auch dann wird es an der Beruflichen Schule Wirtschaft und Verwaltung heißen: „Nichts geht mehr. Die Schule bleibt zu.“

Kathrin Gräter

Tarifbeauftragte des VLW

Link zum Originaldokument

Ein weiterer Bericht zur 2. Tarifrunde:

Link zum 2. Bericht