
Mehr Zusammenarbeit in der Lehrerbildung gefordert
Bei der Expertentagung des Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) und des Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLW) wurde einstimmig gefordert, die Zusammenarbeit zwischen den drei Lernorten (Universitäten, Studienseminare, berufliche Schulen) in der Lehrerbildung zu institutionalisieren.
Dazu ist an jedem Universitätsstandort eine „Regionale Konferenz Lehrerbildung“ einzurichten.
Zu installieren sind:
- alle Einrichtungen, die für die fachwissenschaftliche, die fachdidaktische und die berufs- und wirtschaftspädagogische Ausbildung nötig sind und
- Arbeitskreise, in denen sich die fest bestellten Vertreter der Universitäten, der Seminare und der beruflichen Schulen regelmäßig treffen und in Kooperation die Ausbildung inhaltlich und organisatorisch für die Berufs- und Wirtschaftspädagogen festlegen.
Die dazu nötigen Ressourcen müssen bereit gestellt werden.
PM BLBS-VLW 07052012 Mehr Zusammenarbeit[...].pdf
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VLW SAAR hat neue Vorsitzende: Sabine Peters-Klein mit fast 90 % gewählt
Am 24. April 2012 hat die Mitgliederversammlung Sabine Peters-Klein mit fast 90 % der Stimmen zur neuen Vorsitzenden des Verbandes der Lehrer und Lehrerinnen an Wirtschaftsschulen im Saarland (VLW) gewählt. Sie ist seit 15 Jahren im Vorstand des VLW, davon sieben Jahre lang stellvertretende Vorsitzende und folgt auf Matthias Simmer, der den ca. 700 Mitglieder starken Verband sieben Jahre leitete und aus beruflichen Gründen den Vorsitz abgab. Der neue Stellvertreter heißt Michael Alschbach und ist ebenfalls schon seit einigen Jahren im Vorstand des Verbandes aktiv.
Im Bericht des Vorstandes ging es um die strukturellen Fehlstunden an den beruflichen Schulen, die Absenkung der Eingangsbesoldung und deren teilweise Zurücknahme. Ein weiteres Thema war die Zusammenlegung von Berufsbildungszentren zu Schulen von fast 3000 Schülern, was der Verband strikt ablehnt. Der Verband dankt Matthias Simmer für die engagierte und erfolgreiche Arbeit und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.
VLW Presseerklärung zur DQR Entscheidung: Meilenstein und Startschuss für den nächsten Diskussionsprozess
[Hannover, 17.02.2012] Bundesregierung, Kultusministerkonferenz und Wirtschaftsministerkonferenz der Länder, Zentralverband des Deutschen Handwerks, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Deutscher Gewerkschaftsbund, Bundesinstitut für Berufsbildung haben sich nach langer Diskussion auf eine gemeinsame Position zur Umsetzung des EQR auf einen Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) geeinigt. Soweit so gut – könnte man meinen.
Angelika Rehm und Ernst G. John, die beiden Vorsitzenden des Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen, sind positiv zustimmend aber auch vorsichtig zurückhaltend bei der Bewertung dieses Kompromisses. Für beide steht außer Frage, dass damit bildungspolitische Ziele wie Gleichwertigkeit und Durchlässigkeit ein Stück mehr Realität geworden sind, was sich insbesondere darin dokumentiert, dass über das Angebot an berufsbildenden Schulen Abschlüsse erreicht werden können, die auf gleicher Niveaustufe wie Fachhochschul- und Universitätsabschlüsse stehen. Damit wird erstmals in einem überaus breiten Konsens bestätigt, dass der Weg der beruflichen Bildung in gleicher Weise wie der akademischen Weg Chancen zum Aufstieg eröffnet.
Lesen Sie nachfolgend die ganze Presseerklärung im PDF-Format:
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Eine erste DQR-Entscheidung ist gefallen!
Die erste Hürde der Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens ist mit der Einstufung von Ausbildungsabschlüssen genommen. Bund, Länder und Sozialpartner haben sich auf einen Kompromiss verständigt. Danach sollen die allgemeinbildenden Schulabschlüsse zunächst dem Rahmen nicht zugeordnet werden. Zugleich wurde beschlossen, dass zweijährige berufliche Erstausbildungen auf Niveau 3 und drei- und dreieinhalbjährige Erstausbildungen auf Niveau 4 eingestuft werden.
Lesen Sie im Folgenden:
BLBS und VLW fordern Versachlichung der Debatte um den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR)
Lesen Sie die Positionierung vom BLBS und von unserem Lehrerverband VLW zum DQR-Beschluss der KMK: hier
In seiner Eröffnungsrede am 9. Januar 2012 in Köln hat Peter Heesen auf den demografischen Wandel hingewiesen und umfassende Reformen im öffentlichen Dienst gefordert.
Mehr über die Berichterstattung und über die Jahrestagung erfahren Sie: hier.
Peter Heesen, Bundesvorsitzender des dbb, auf der 53. Jahrestagung des dbb: "Wir brauchen nicht wesentlich mehr, sondern mehr Wesentliches"
120109_heesen_eroeffnung_koeln.pdf
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Terminhinweis: 9. Frauenpolitische Fachtagung der dbb bundesfrauenvertretung
Thema: Karrierek(n)ick Kind? Beruflicher Wiedereinstieg -- Aber wie!
Termin: 29. März 2012
Uhrzeit: 10:00 bis 16:00 Uhr
Ort: dbb Forum Berlin
Weitere Informationen zu diesem Terminhinweis finden Sie unter "Termine".
VLW-Referententagung 2011

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Hans-Peter Klös (IW) und Günter Walden (BIBB)
VLW Referententagung diskutiert über die Folgen der demographischen Entwicklung für die berufliche Bildung mit Dr. Günter Walden vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und Dr. Hans-Peter Klös vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).
Schwerpunktthema der diesjährigen VLW-Referententagung 2011 waren die Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf das berufliche Bildungssystem. Dr. Günter Walden vom Bundesinstitut für Berufsbildung und Dr. Hans-Peter Klös vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln gaben in ihren umfangreichen Eingangsstatements wichtige Impulse für eine fundierte und faktengestützte Diskussion. Dabei zeigte sich, dass das Berufsbildungssystem vor grundlegenden Veränderungen steht, für deren Gestaltung die Kultus- bzw. Bildungsminister sowie die ausbildende Wirtschaft Verantwortung tragen. Der VLW wird die notwendigen Veränderungsprozesse auf Bundes- und Länderebene kritisch und konstruktiv begleiten.
Weiterer Schwerpunkt der VLW-Referententagung 2011 waren die aktuellen und geplanten (berufs-)bildungspolitischen Entwicklungen in den Bundesländern, die von den Vertreterinnen und Vertretern aus den Kultusministerien vorgestellt und mit den VLW-Landesvorsitzenden sowie den Mitgliedern des VLW-Bundesvorstandes kritisch analysiert und diskutiert wurden.
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Kompetenzorientierung fängt beim Lehrpersonal an!
Die OECD kommt in ihrer Studie „Bildung auf einen Blick 2011“ zu dem Ergebnis, dass Deutschland im Sekundarbereich II mit einer Abschlussquote von 84 % knapp über dem OECDDurchschnitt von 82 % liegt. Dieses gute Ergebnis gründet insbesondere auf unserem gut ausgebauten Berufsbildungssystems.
Insgesamt betrachtet zeigt die Studie jedoch, dass sich das Bildungssystem
Deutschlands in den letzten 50 Jahren weniger entwickelt, als das der meisten ebenfalls untersuchten hochentwickelten Industrie- und Dienstleistungsnationen.
Lesen Sie den Leitartikel der Oktober-Ausgabe unserer Verbandszeitschrift WuE hier







